Crossfit-Work-Life-Balance

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Heute möchte ich über ein sehr wichtiges Thema meines Lebens sprechen, die CrossFit-Work-Life-Balance. Beziehungsweise ist das ein Thema, das vermutlich auch viele von euch jede Woche auf’s Neue beschäftigt. Es gibt die Crossfitter, die studieren und neben dem Sport damit keine 40+ Std. Arbeitswochen bewältigen müssen oder Crossfitter, die hauptberuflich CrossFit-Coach sind und damit vermutlich fast den ganzen Tag in der Box verbringen oder sogar die glücklichen Crossfitter, die sich tatsächlich hauptberuflich Crossfit-Athlet nennen dürfen.

So oder so ist es beindruckend, wenn jemand wöchentlich ein intensives 4 bis 6 Tage Trainingsplan durchzieht und sogar seinen Lifestyle anpasst, um in Crossfit noch besser performen zu können. In dem letzten Jahr habe ich bei Instagram vermehrt Nachrichten bekommen, dass es sehr inspirierend sei, zu sehen, dass jemand mit einem Vollzeit Job wie ich noch 4- bis 6-mal die Woche aktiv wird und trainiert und Wettkämpfe bestreitet.

Ich hatte mir davor gar nicht so viele Gedanken darüber gemacht, weil für mich nur zählte, was das Ergebnis ist. Ich möchte trotz meiner Karriere-Ambitionen und einer vollen Arbeitswoche mit den Athleten mithalten, die mehr Zeit zum Trainieren und zum Erholen bekommen. In diesem Fall ist es für mich einfach wichtig, dass ich mich allein auf das Ergebnis konzentriere und nicht auf die Millionen Entschuldigungen, weshalb ich es nicht zum Training schaffen könnte oder weshalb ich schlechter performe als andere. Niemand, der Vollzeit arbeitet und tagtäglich mit der CrossFit-Work-Life-Balance ringt, darf sich in den Sumpf des Selbstmitleids und Entschuldigungen runterziehen lassen. Er muss sich allein auf den Weg zu den Erfolgen konzentrieren.

Du arbeitest mindestens 40 Stunden die Woche und möchtest trotzdem zum German Throwdown oder zu den Regionals gehen? Schön! Dann hold dir einen Coach, den du vertrauen kannst, lass dir ein Trainingsplan schreiben, um deine Schwächen zu Stärken zu machen und deine Stärken bei deinen Stärken zu belassen. Hör auf jede Woche feiern zu gehen, damit dein Körper Zeit bekommt, sich zu erholen. Gehe abends früh genug ins Bett, um deine 8 bis 9 Stunden Schlaf zu bekommen und versuche deine Ernährung so gut es geht, zu perfektionieren. Hole dir Motivation bei anderen Athleten, die dich inspirieren. Es ist nicht einfach, aber in diesem Fall muss man sich einfach sagen, dass es möglich ist. Finde eine Balance, die dir erlaubt, besser als Athlet zu werden und trotzdem Raum für deine Karriere-Ambitionen, Freunde und Familie zu lassen.

Wenn du täglich mitverfolgen möchtest, wie ich es meistere, folge mir gerne bei Instagram @taminaschuster und schaue dir täglich meine Instagramstory an.

#workforit #hardworkpaysoff

Foto: @betweenthebarsphotography

Tamina

Einmal Hamburger, immer Hamburger :-) Auch wenn ich immer mal wieder für eine Weile im Ausland verschwinde, führt mein Herz mich doch immer wieder zurück in meine deutsche HafenCity. Von hier aus blogge ich über Mode, das Leben und CrossFit.

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