Als Athlet beim Berlin Throwdown 2017

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Im April 2015 habe ich mit meinem Training bzw. mit Crossfit begonnen. Seit dem hatte ich in den Niederlanden (wo ich noch bis Okt 2016 wohnte) einige coole und beliebte Qualifier gemacht, die in meiner damaligen Box wie ein richtiges Event behandelt wurden. Einen offiziellen Wettkampf hatte ich bis zu diesem Jahr aber noch nicht gemacht. Ich fand, dass meine Leistung dafür einfach nicht ausreichte. Im Februar 2017 war es dann endlich sofort. Zum ersten Mal schnupperte ich Wettkampfluft bei der Kenpoken Hangover Challenge in Hannover. Seit dem weiß ich wie viel Spaß es bringt, in der Crossfit Community an Competitions teilzunehmen. Ich war danach bei den Spartan Games in Neu Isenburg, beim Berlin Throwdown und bei der Battle of Rostock. Zu allen drei Competitions möchte ich gerne einen Beitrag schreiben und meine Erfahrung mit euch teilen. In Deutschland gibt es so viele Wettkämpfe, dass es oftmals schwierig ist, die richtigen für sich zu entdecken. Als ich nach Deutschland kam, war für mich von Anfang an klar, dass es mein Ziel ist als Individual zum Berlin Throwdown und zum German Throwdown. Dieses Ziel spare ich mir für 2018 auf. Dieses Jahr (2017) habe ich es als Team mit meiner Partnerin Hester Hengeveld als Crossfit U1 Booty and the Beast geschafft und auch der Team Qualifier für den German Throwdown sieht bisher gut aus.

Heute möchte ich euch über meine persönliche Erfahrung beim Berlin Throwdown erzählen.

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Qualifikationsworkouts des Berlin Throwdowns: So funktioniert es!

Die Qualifikation für Teams läuft recht unkompliziert ab. Für mich und meine Freunde waren die Standards sogar perfekt, da man die drei Workouts nicht zusammen absolvieren musste. Sie wohnt in den Niederlanden und ich in Deutschland. Die Qualifikationsphase dauerte drei Wochen. Jede Woche wurde ein Workout vorgestellt, das man innerhalb einer Woche machen konnte. Die Scores mussten über einer Plattform eingereicht werden. Hierzu wurden beide Scores addiert und die Videos in einer Playlist auf Youtube hinzugefügt, damit man am Ende einen Link zu beiden Videos hat. Das wurde leider nirgends erklärt, was ich ziemlich unpraktisch fand, da ich dann mehrmals nachfragen musste.

Die Workouts für die Teams stellen sich aus zwei unterschiedlichen Workouts zusammen. Partner A macht das Workout wie die Individuals und Partner B bekommt eine abgeänderte Version mit denselben Movements.

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Athleten Anmeldung in Berlin

Die Team Anmeldung fand ich leider etwas merkwürdig. Das Event fand am Samstag statt und die Athleten Anmeldung bereits am Freitag. Dort bekam man bereits seine Nummer mit einem Edding auf den Arm, die kleine Goodie Bag und sein großes Team-Schild, das man am Samstag wieder mitbringen musste. Hier wäre es schöner gewesen, wenn man das Schild einfach am Samstag bekommen hätte, da es recht groß und unhandlich ist, um damit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln durch Berlin zu reisen.

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Berlin Throwdown im Ludwig-Jahn-Sportpark

Die Location ist sehr groß und passt super zu so einem Event. Die Athleten konnten sich bei Bedarf in den Umkleidekabinen zurückziehen und eine abgegrenzte Warm-Up Area gab es auch. Für alle Athleten gab es kostenlose FOS Getränke und Mittagessen von Fittaste sowie erfrischendes Kokoswasser. Für uns wurde also gesorgt.

Das einzige Manko an der Location ist das große Gitternetz, das die Zuschauer von den Athleten trennt. Darunter leidet leider auch die Atmosphäre.

Das Briefing begann frühzeitig und das Timing wurde an dem Tag generell sehr gut eingehalten. An dieser Stelle also ein großes Lob an die Organisation.

Die Teams mussten an einem Tag 6 Workouts absolvieren, was ziemlich viel ist. Bei anderen Wettkämpfen sind es meistens 3 oder 4. Aber auch das haben wir überlebt. Haha

Die Workouts haben Spaß gemacht und hatten eine sehr gute Mischung aus Bodyweight Übungen, Weightlifting und Ausdauer. Die Übungen mit der größten Anforderung waren vermutlich die Ring Muscle Ups als auch der Handstandwalk.

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Fazit

Ich fand die Organisation im Vergleich zu anderen Competitions wirklich toll. Die Fotografen haben super Bilder abgeliefert und vor allen Dingen auch viele. Und für mich war es einfach toll zwischen diesen krassen anderen Athleten zu stehen. Ich bin wirklich stolz darauf. Ich kann es kaum abwarten, 2018 mein Glück als Individual zu versuchen.

Fotos: Chris Jäger, Drive by Shot, Lars Wieters, Tom Ullrich

Tamina

Einmal Hamburger, immer Hamburger :-) Auch wenn ich immer mal wieder für eine Weile im Ausland verschwinde, führt mein Herz mich doch immer wieder zurück in meine deutsche HafenCity. Von hier aus blogge ich über Mode, das Leben und CrossFit.

1 Comment

  • Antworten September 20, 2017

    Amely Rose

    Wow, da kannst du wirklich stolz auf dich sein, dass du ein Teil davon warst.
    Ich kann mir vorstellen, wie aufregend das gewesen sein musst.
    Und die Bilder sind wirklich toll, ihr hattet echt gute Fotografen gehabt!

    schau gerne auf meinem BLOG vorbei und auf INSTAGRAM

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